Ganzheitlichkeit

…bedeutet für mich, den Menschen als Einheit von Körper, Emotiona­li­tät und Vernunft zu sehen und diese verschiedenen Aspekte in meiner Arbeit gleichwertig zu achten und einzubeziehen.

Ganzheitlichkeit heisst für mich weiter, neben Verstand, Emotionen, Körperwahrnehmung auch Beziehungen und das Umfeld wahrzunehmen.

Dabei orientiere ich mich am Modell der TZI, das davon ausgeht, dass lebendiges, ganzheitliches Lernen in einer dynamischen Balance zwischen den vier folgenden Ele­men­ten passiert: Ich – Person, Wir – Gruppe, Es – Thema, Globe – Umfeld. Diese Elemente spielen untrennbar zusammen.

Mit David Bohm gesagt, versuche ich die individuelle, die kollektive und die kosmische Dimension des Menschen wahr- und ernst zu nehmen. Oder theologisch gesprochen, den Menschen als individuell einzigartiges, soziales und in Schöpfungs­gemein­schaft eingebundenes Wesen zu verstehen.

Die Gleichachtung dieser vielfältigen Aspekte bedingt einen bewussten Umgang mit Ambivalenz und Vieldeutigkeit. Es gibt keine endgültigen Lösungen. Endgültigkeit bedeutet auch Ende jeder weiteren Entwicklung und damit Tod.

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