Archiv des Autors: sinnsorger

Islam – Westen – Religion – Kultur

Lieber NN
Wie du weisst, bin ich katholischer Theologe (katholisch heisst wörtlich: das Ganze umfassend). Mich interessiert, was andere für eine Religion ausüben und v. a. wie sie das tun! In der Religion geht es m. E. um etwas Grösseres, als um Rituale und Bräuche. Es geht den Religionen um das Transzendente (das Überschreitende und Grenzen Überwindende) und um das, was die Welt im Innersten Zusammenhält, um das, was uns auf diesem blauen Planeten im unendlichen Universum verbindet. Wir Theologen nennen das in deutscher Sprache «Gott». Ich weiss darum, dass jeder Mensch, auch ich, nur eine begrenzte Perspektive hat. Darum bin ich froh um den Dialog und den Austausch mit andersdenkenden und -glaubenden Menschen. Hier kann ich dank anderer Perspektiven dazulernen!

Jede Religion hat auch das Bewahrende und Abgrenzende in sich. Das kennen wir in der römisch-katholischen und christlichen Tradition leider auch nur allzu gut. Voraufklärerisch waren wir und sind auch heute gewisse Gruppen aus «unserer» Religion alles andere als «friedlich», wie du es forderst.

Es geht also darum zu differenzieren! Und ich würde dein Differenz-Kriterium «friedlich» sogar gerne umformulieren in ein aktiveres «friedensfördernd»!

Eine Einteilung in WIR und die (bösen) ANDEREN ist hierzu nicht hilfreich um nicht zu sagen «friedensgefährdend».
Auch das reine «Ursache und Wirkung» ist als physikalisches Konzept nicht so einfach auf Soziales zu übertragen. Es ist ein überholtes und zu lineares Konzept, das am Ende nur der definitiven Schuldzuweisung an eine Seite dient. Also ist es leider als Konzept schon «friedensgefährdend».
Wir sind Teil eines komplexen Systems von Wechselwirkungen. Schwarz-Weiss-Weltbilder sind überholt. Es ist etwas komplizierter, als wir es gerne hätten. Und es ist anstrengend.

Die Konstruktion eines unvereinbaren Gegensatzes zwischen Islam und sogenannt westlicher Kultur ist (auch historisch) unhaltbar. Die westliche Kultur baut u. a. auf den vom Islam überlieferten und weiterentwickelten Erkenntnissen der antiken Philosophie und Mathematik auf. «Huch, unsere Zahlen sind arabisch!» 😉

Das Verhältnis zwischen den Kulturen in unserer Gesellschaft ist volatil und ständig im Wandel. Spaghetti gehören noch nicht lange auf den typisch schweizerischen Speisezettel. Dönerbuden gibt’s noch keine 20 Jahre in der Schweiz. Viele Zugewanderte mit muslimischem Hintergrund im Westen haben sich teilweise assimiliert. Gleichzeitig haben sie zur Wahrung einer Identität in der Fremde kulturelle Gepflogenheiten aus ihren Ursprungsländern behalten. So wie Schweizer_innen im Ausland Jodelclubs und Schiessvereine gründen. Bei uns sind viele dieser kulturellen Bräuche als «Islam» kategorisiert. Sie sind so wenig «Islam», wie der Coca-Cola Santa Claus, der Osterhase, Jodeln und Schwingen «Christentum» ist. Dieses undifferenzierte Verpampen von Religion und Kultur ist die Basis eines gefährlichen Konstrukts: der «unvereinbare Gegensatz zwischen Islam und Westlicher Kultur».

Interessanterweise ist dieser konstruierte unvereinbare Gegensatz Islam-Westen aber genau der Punkt, in dem sich rechte Stammtischpolterer und der IS einig sind. Eine undifferenzierte Sicht des Islam und eine «Sippenhaft» für Muslime spielt den islamistischen Kräften in die Hände, die genau dieses Bild brauchen, um labile und verunsicherte junge Männer (und wenige Frauen) zu radikalisieren und zu Terroristen zu machen. Wer giesst wo Öl ins Feuer?

Wir sind Menschen. Wir haben je unseren Glauben (oder unsere Grundüberzeugung). Wir sind darauf angewiesen, unser gemeinsames Leben und das Leben dieses Planeten für die Zukunft irgendwie auf die Reihe zu kriegen. Das ist anstrengend. Das braucht differenzierende Denkarbeit. Das braucht auch innere Überwindung von unreflektierten Vorurteilen.

Ja es gibt Menschen, denen macht die Welt von heute Angst. Es gibt dann diejenigen, die davon reden, «dass diese Ängste ernst genommen werden müssen.» (v. a. im Blick auf Fremde, weniger im Blick auf die sich anbahnende Klimakatastrophe oder soziale Ungerechtigkeit) Was sie dann aber tun und sagen, ist etwa so, wie wenn einem Kind, das sich vor dem dunklen Keller fürchtet, gesagt würde: «Ja, du hast recht, der dunkle Keller ist sehr gefährlich. Man weiss wirklich nie, wie viele Monster es im dunklen Keller hat. Am besten wir schiessen mit einer Pistole einfach ein paar Mal ins dunkle, dann geht es uns besser.» Ziemlich sicher würde es mehr Sinn ergeben, erst mal das Licht anzuzünden und genau hinzuschauen. Genau abzuwägen, wie die Situation denn aussieht woher die Angst denn kommt und wieviel sie wirklich mit dem dunklen Keller zu tun hat.

Es ist billig und pervers, die Verunsicherten und diejenigen, die sich vor dem abgehängt Werden ängstigen, gegen noch Schwächere, wie Fremde und Geflüchtete aufzuhetzen. Das ist billige Sündenbockpolitik. Als christlicher Theologe muss ich gerade dagegen klar Stellung beziehen. Denn der Tod Jesu ist die Zuspitzung der Perversion dessen, was mit Sündenböcken erreicht wird. Am Ende ist es der unschuldige Profet der göttlichen Liebe und Versöhnung, der an der Bosheit der Menschen am Kreuz verreckt! – Und auferweckt wird! Darin und schon im Leben Jesu und seinem Umgang mit den ausgestossenen Menschen um ihn herum (Huren, Kollaborateuere (Zöllner), Behinderte etc.) zeigt sich ein Gott, der über alle Tode hinaus an seiner verbindenden und Grenzen überwindenden Kraft – Liebe – festhält!

Blickrichtung

Wir feiern Himmelfahrt. Am Ende des Markusevangeliums und am Beginn der Apostelgeschichte heisst es: Jesus wurde „in den Himmel aufgenommen“. Das ist nicht als Orts- sondern als Qualitätsangabe zu verstehen. Nicht wo er lebt, wird gesagt, sondern auf welche Art und Weise. Er ist bei Gott, im grösseren Zusammenhang des göttlichen Bereichs, eben im Himmel, zu Hause.

Nun sagt aber der Engel: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?!“ Wir werden zu einem Perspektivenwechsel aufgefordert. Jesus ist nicht mehr da wie vorher. Seine Freunde sind herausgefordert ohne ihn zurecht zu kommen. Wir als „Hinterbliebene“ sollen nicht nur fasziniert auf ihn starren und unsere Hoffnung nicht mehr auf den heiligen Übermenschen zu projizieren.

Das Bild von Himmelfahrt lädt uns ein, uns von unseren Abhängigkeiten und Gurus zu lösen. Wir müssen Jesus in unserem inneren Osterdrama ganz bewusst sterben lassen. Wir verlieren dadurch zwar (scheinbare) Sicherheit. Im Zuspruch der Geistkraft (an Pfingsten), durch die Gott in uns wirken will, gewinnen wir dafür eine Freiheit, die – auch durch uns – neues Leben möglich macht. Uns wird zugetraut, auf eigenen Füssen zu stehen! Gott ist und bleibt auf (immer) neue Art präsent!

Auffahrt fordert uns heraus Jesus loszulassen, uns neu einzulassen auf den auferstandenen Christus und bewegt von pfingstlicher Geistkraft selber in der Welt Verantwortung für seine Vision zu übernehmen.

Pfarreiblatt Zug Kolumne 21-22/17

Glauben an Christkönig

„Was glauben Sie eigentlich?!“ Dieser Ausruf, aus Empörung ausgesprochen, bringt für mich auf den Punkt, was mit Glauben gemeint ist. Die Frage nach dem Glauben ist ganz grundsätzlich. Was sind die Grund-lagen und Grund-sätze, von denen ich ausgehe? Die Frage nach dem Glauben stellt die Frage nach meinem Grund, in dem ich wurzle und aus dem ich meine Kraft beziehe. Auf was vertraue ich?

Wenn ich Glaube als den Bereich des Nicht(mehr)wissens definiere, schaffe ich mir unnötige Probleme. Ich „muss“ dann glauben, weil ich mit dem Wissen nicht (mehr) weiter komme. Das birgt die Gefahr in sich, dass sich der Bereich dieses „Glaubens“ immer mehr verkleinert, je mehr das „Wissen“ zunimmt.

Ausserdem ist der Satz: „Das muss ‚man‘ halt Glauben…“ für mich gefährlich. Wer sagt mir denn, was ich glauben muss? Mit welchem Interesse? Glauben heisst Vertrauen und hat nichts mit Unterwerfung zu tun.

Christkönig ist das Fest am letzten Sonntag des Kirchenjahres. Bevor dann am Ersten Advent ein neuer Zyklus beginnt, wird noch einmal zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, um was es geht. König ist Christus: Die verlässliche Macht, auf die sich zu vertrauen lohnt, ist Gott, der sich einlässt auf die Welt. Die Kraft, die die Welt verändern kann, ist nicht Gewalt oder Unterdrückung, sondern die göttliche Liebe, die sich in Schöpfung einlässt, die (auch in uns) Mensch wird.

Pfarreiblatt Zug Kolumne 47-48/16

Säkularisierung und Säkularismus – Chance für eine Revitalisierung des Christlichen

Meine 3 Thesen im Rahmen des 42. Dialog offener Katholizität zum Thema
„Säkularismus und Kirche in der Schweiz“ vom 24. Oktober 2016 um 14.00 Uhr im Romerohaus Luzern statt. “ Zweiter Referent war Arnd Bünker vom SPI St. Gallen.

Säkularismus bezeichnet eine Weltanschauung, die sich auf die Immanenz und Verweltlichung der Gesellschaft beschränkt.  Säkularisierung wurde «zur Bezeichnung des Übergangs einer Sache aus dem Eigentum der Kirche in das von Staaten verwendet.» Der Begriff «saeculum bedeutete ursprünglich „Zeitalter, Jahrhundert“, im Kirchenlatein dann „die zeitliche Welt“ und damit das Irdische im Gegensatz zum Ewigen» (Wikipedia).

Hinter den Begriffen Säkularismus und Säkularisierung stecken ein Weltbild und ein damit verbundenes Gottesbild, die wir zu überwinden haben. Dass diese leider weitgehend noch in den Köpfen der Menschen wirken, hat die kirchliche Verkündigung mit zu verantworten! Eine offizielle kirchliche Theologie, die die Realität hierarchisierend aufteilt in einen irdischen und einen ewigen Bereich, verrät in sich bereits zentrale Aussagen des christlichen Glaubens.

Das Geheimnis der göttlichen Trinität überwindet ja gerade alles Trennende, indem es einlädt an die Einheit in der Verschiedenheit und trotz bleibender Unterschiedenheit an die universale Verbundenheit durch und in der göttlichen Liebe, im „göttlichen Tanz“ (Richard Rohr) zu glauben.

Die Aussage „Gott wird Mensch“ ist Muster für eine grundsätzliche Bewegung(srichtung) und Teil dieses göttlichen Tanzes. Sie überwindet genauso den wertenden Gegensatz durch das Bild eines energiereichen Prozesses, zu dem wir mit eingeladen sind.

Säkularisierung bezeichnet  im engeren Sinne aber die durch den Humanismus und die Aufklärung ausgelösten Prozesse, welche die Bindungen an die Religion gelockert oder gelöst und die Fragen der Lebensführung dem Bereich der menschlichen Vernunft zugeordnet haben. Soziologisch wird dieser Prozess als „sozialer Bedeutungsverlust von Religion“ interpretiert. (Wikipedia)

Insofern Religion hier Bindung an etwas hierarchisch Institutionalisiertes oder magisch Rituelles meint, tut es mir nicht weh, wenn diese Art Religion an Bedeutung verliert. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Gottesbilder weiterentwickeln. Die Vernunft als Mittel in der theologischen Auseinandersetzung ist für mich unverzichtbar. Es geht nicht um das Ausspielen von Wissen und Glauben oder Vernunft und Irrationalität. Es geht um mehr und es geht um eine notwendige Entwicklung, Weiterentwicklung der eigenen religiös-theologischen Ansichten und Einsichten. Erfahrung ist dabei unabdingbar wichtig. Sie muss immer wieder gedeutet werden.

Die Welt ist der Ort der Erfahrung Gottes! Dort, wo ich mit Menschen über ihre Erfahrungen deutend ins Gespräch komme, können sich die alten Bilder in den Erfahrungen neu erschliessen.

 “Säkularisierung wird – im weiteren Sinne – verstanden als der institutionelle und mentale Prozess der Trennung zwischen Religion und Staat.” (Wikipedia)

Wenn ich Religion nicht als rein( kirchlich)e Institution, sondern als Rück-Bindung (re-ligio) an das Bleibende, Tragende (theologisch: Gott) verstehe, ist diese Trennung entweder eine Illusion, oder sie proklamiert einen Staat ohne jegliche tragende Grundlage.

Religion, die sich in der institutionellen Kirche erschöpft, kann und soll sich vom Staat lösen.

Ein Staat, der ohne tragende Werte, eine Spiritualität im besten Sinn des Wortes, auszukommen glaubt und genauso eine Kirche, die sich nur noch ökonomisch, machtpolitisch und institutionell definiert, sind überflüssig.

Weil alle Menschen fürsorgeabhängig sind, ist Familie nicht Privatsache

Zwischen ertappt Fühlen und nickend Zustimmen finde ich mich „durcheinander“.

DurchEinAnderBlog

WiC Blogpost Nummer 6 zum 14. Juni 2016

Kürzlich kam ich mit einem stramm liberalen jungen Mann ins Gespräch, dessen Frau gerade ihr zweites Kind geboren hat. Er erzählte, sie hätten sich die Haus- und Erziehungsarbeit ja aufteilen wollen, aber zufälligerweise sei nun doch wieder der Klassiker dabei herausgekommen: er arbeite Vollzeit in der Anwaltskanzlei und habe zusätzlich noch ein Parlamentsmandat. Sie sei, obwohl ebenfalls Juristin, nur noch stundenweise erwerbstätig und sorge jetzt hauptamtlich für Kinder und Haushalt.

Das sei zwar natürlich eigentlich seine Privatsache, meinte der junge Herr und Vater. Aber er wolle doch von mir wissen, warum es denn irgendwie fast immer so komme. Wahrscheinlich sei in den Frauen eben doch so etwas wie ein Mutterinstinkt angelegt, oder? Seine Frau könne einfach besser mit Kindern umgehen als er, vor allem wenn eines krank sei. – Ich meinte darauf, vielleicht sei das gar keine Privatsache? Vielleicht seien da ja bestimmte Interessen im…

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Versuche über das Kreuzzeichen

Fundstück vom Mai 2007!

Zu beten mit den Gesten des grossen Kreuzzeichens

vater und mutter
gotteskind
heilige geistkraft

schöpferischer ursprung
menschliche nähe
gemeinschaftliche lebenskraft

getragen im glauben
bewegt von der hoffnung
aufgehoben in der liebe

lebenskraft
für gotteskinder
aus der begeisterung

ausgerichtet auf den himmel
verwurzelt in der erde
verbunden mit der menschheit
und allen geschöpfen

getragen vom leben
bewegt von der lebendigkeit

ein kopf
ein herz
und zwei hände soll mein glaube haben

Versuchen Sie es auch mal, die «alten Worte» für sich zu neuem Leben zu erwecken!

Auch das ist Ostern: Auferweckung der Sprache des Glaubens zu neuem Leben.

Ich bin gespannt auf Ihre Ideen.

Würzige Vision

3 Glückselig sind die, die wissen, dass sie vor Gott arm sind. Denn ihnen gehört das Himmelreich.
4 Glückselig sind die, die an der Not der Welt leiden.
Denn sie werden getröstet werden.
5 Glückselig sind die, die von Herzen freundlich sind.
Denn sie werden die Erde als Erbe erhalten.
6 Glückselig sind die, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit. Denn sie werden satt werden.
7 Glückselig sind die, die barmherzig sind.
Denn sie werden barmherzig behandelt werden.
8 Glückselig sind die, die ein reines Herz haben.
Denn sie werden Gott sehen.
9 Glückselig sind die, die Frieden stiften.
Denn sie werden Kinder Gottes heißen.
10 Glückselig sind die, die verfolgt werden, weil sie tun, was Gott will. Denn ihnen gehört das Himmelreich.
11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch beschimpfen, verfolgen und verleumden – weil ihr zu mir gehört. 12 Freut euch und jubelt! Denn euer Lohn im Himmel ist groß! Genauso wie euch haben sie früher die Propheten verfolgt.
(Übersetzung von Mt 5,3-12 in der Basisbibel)

Aus dem Evangelium nach Matthäus 5,17-19
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Die Seligpreisungen erklären, was Jesus damit meint, wenn er sagt: „Das Gesetz erfüllen.“ Die Bergpredigt ist Jesu Interpretation dessen, was Erfüllung, „Zur-Fülle-Bringen“ des Gesetzes bedeutet.

Zwischen den Seligpreisungen und dem Evangeliumstext kommen noch die zwei Zusagen hinzu: Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt.

Zusammengefasst heisst das: Gesetz und Profeten geht es um Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Trost, Heimat und das Lebensnotwendige gegen Hunger und Durst. Das ist die Vision von Gottes Neuer Welt, des „Himmelreichs“. „Himmel“ bedeutet, da ist „Gott drin“. „Himmelreich“ ist eine Vision für hier und jetzt!

Diese Vision kann uns Licht und Hoffnung sein und Würze in der Suppe unseres Lebens. Das können und sollen wir verbreiten wie Salz, das das Leben würzt und wie Licht, das das Dunkel erleuchtet.